Der Mai ist ein ganz besonderer Gartenmonat, der auch mit besonderen Gartenarbeiten einhergeht. Viele fragen sich: Was ist im Mai im Garten zu erledigen? Und die Antwort lautet ganz allgemein: ALLES ;-) Hier zeige ich Dir die Gartenarbeiten, die man man im Mai nicht vergessen sollte oder für die der Mai der perfekte Monat ist. Auf keinen Fall sollte man im Mai die Eisheiligen unterschätzen – mit schöner Regelmäßigkeit kehrt dieses Klimaphänomen (fast) jedes Jahr zurück und lässt uns Gärtner erschaudern, besonders die Ungeduldigen.

Der Mai ist der Monat der Eisheiligen

In unseren Breitengraden hat der Mai eine klimatische Besonderheit zu bieten: Die Eisheiligen. Bis in etwa zum 15. Mai ist bei uns mit Bodenfrost zu rechnen! Wenn man bedenkt, daß einige Pflanzen (z.B. Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Kürbis) schon ab 5 Grad Wachstumsstörungen bekommen, ist es absolut nicht ratsam, diese Pflanzen vor dem 15. Mai ins Freiland zu setzen. Man kann Glück haben, wie z.B. im Jahr 2018 als die Eisheiligen komplett ausgefallen sind, aber meistens hat man Pech und die Pflanzen erfrieren.

Pflanze nie vor der Kalten Sophie (15. Mai).

TIPP: Eisheilige unbedingt abwarten!

Ganz viele Gärtner lassen sich von einem warmen April täuschen und bereuen es aber spätestens im Mai, wenn der Frost die Pflanzen schädigt. Panische Einpack-Aktionen mit Vlies, Kerzchen im Gewächshaus oder Umpflanzungen sind jedes Jahr zu sehen. Man hat jedoch mehr Freude und Ruhe beim Gärtnern, wenn man seine empfindlichen Pflanzen erst NACH den Eisheiligen hinaus ins Freie pflanzt.

Ein Blick auf den Wetterbericht in der zweiten Maiwoche bringt Klarheit und man kann den besten Zeitpunkt zur Auspflanzung wunderbar planen. Die Pflanzen danken es einem mit üppigem Wachstum in warmer Erde und wir Gärtner müssen uns Nachts keine Sorgen machen, daß ein frostiger Gruß die mühsam vorgezogenen Pflanzen auf den Kompost schickt.

Zuckererbse kleine Pflanze auf einem Beet im Mai
Zuckererbsen wachsen problemlos, man kann sie auch noch Anfang Mai stecken.

Gemüse- und Obstgarten im Mai

Der Mai ist der Monat, in dem es im Gemüsegarten so richtig losgeht. Jetzt wird der Grundstein für ein üppiges Gartenjahr gelegt und hier entscheidet sich, ob das Erntekörbchen leer oder voll sein wird ;-) Hier sind einige Tipps für den Gemüsegarten im Mai.

Radieschen säen

Radieschen kann man in Abständen von März bis September aussäen. Jetzt im Mai macht man damit in 2-Wochen-Abständen weiter, wenn man durchgehend Radieschen ernten möchte. Man achtet ab jetzt darauf, nur Sommersorten auszusäen, die mit der sommerlichen Hitze gut klarkommen. Dann steht dem Genuß der kleinen knackigen roten Kugeln nichts mehr im Wege.

Tipp: Mit einem selbst gebauten Dibbelbrett kann man sich die Aussaat der Radieschen erleichtern!

Gurken, Kürbis und Zucchini säen

Im Mai dürfen vorgezogene Gurken und Tomaten nach den Eisheiligen (ca. 15. Mai) ins Freiland gepflanzt werden

Oftmals wachsen direkt vor Ort gesäte Gurken, Zucchini oder Kürbisse schneller als vorgezogene Pflanzen. In der 2. Maiwoche ist ein wunderbarer Zeitpunkt zur Aussaat.

Man legt 1-2 Korn in die möglichst schon warme Erde und hält die Aussaat gut feucht. Man kann alles auch mit einem Vlies abdecken. Schon nach kurzer Zeit zeigen sich die ersten Keimlinge. Den stärksten lässt man stehen, den anderen reißt man raus.

Für rankende Sorten sollte man auch schon die Rankhilfen bzw. Stäbe vorbereiten. Material aus dem vergangenen Jahr wird gründlich gereinigt und desinfiziert (Essigwasser), um keine Krankheiten zu übertragen.

Bohnen nach dem 15. Mai aussäen

Nach dem 15. Mai ist der Boden ausreichend erwärmt, so daß man Busch- und Stangengurken aussäen kann. Man legt ca. 3 Korn in ein Pflanzloch, nur so tief, „das sie die Kirchenglocken hören können“. Nach dem Angießen keimen die Samenkörner recht flott. Wenn man Probleme mit der Bohnenfliege hat (die frisst die Keimblätter ab), dann kann man Bohnen auch wunderbar vorziehen.

Gewächshaus vorbereiten

Ein geputztes Gewächshaus lässt mehr Licht durch – wichtig im Frühling und Winter

Ins unbeheizte Gewächshaus ziehen bald die Hauptkulturen ein! Tomaten, Paprika, Gurken, Auberginen, Melonen – alle wollen es schön warm haben. Hast Du Dein Gewächshaus schon geputzt? Nein? Dann wird es höchste Zeit, denn die Pflanzen brauchen jeden verfügbaren Sonnenstrahl, um gut wachsen zu können.

Auch muss ab und an die Erde im Gewächshaus ausgetauscht werden. Es gibt eine Vielzahl von Zubehör für das Gewächshaus, was die Arbeit wirklich erleichtert. Ein automatischer Fensteröffner sorgt z.B. ohne Strom dafür, daß es nicht zu heiß wird und verschiedene Rankhilfen lassen die Gurken in die Höhe klettern. Hier sind meine 15 Empfehlungen für nützliches Gewächshaus-Zubehör.

Tomaten und Paprika ins Freiland pflanzen

Tomaten der Sorte Rote Murmel
Nach dem 15. Mai können Tomaten ins Freiland gepflanzt werden.

Im Mai kann man Paprika und Tomaten endlich ins Freiland auspflanzen! Aber vorsicht – die Eisheiligen beachten (siehe oben). Auf der sicheren Seite ist man, wenn man alles erst nach dem 15. Mai in die Beete setzt, am allersichersten ab dem 20. Mai. Dann hat sich nämlich die Erde schon schön erwärmt, denn Tomaten und Paprika lieben warme Erde!

Das ist auch der Grund, warum man Tomaten schräg einpflanzen soll. Hier mein Blogbeitrag über das schräge Einpflanzen von Tomaten – meines Vaters Methode. Tomaten sollten auch gleich beim Einpflanzen eine Rankhilfe bekommen und die Pflanzen müssen auch fortlaufend ausgegeizt werden (bis auf Buschtomaten, die lässt man einfach wachsen). Das Ausgeizen ist ganz einfach, hier gibts meine Anleitung dazu.

Kapuzinerkresser säen

Kapuzinerkresse gehört in jeden Garten. Es gibt sie als rankende oder niedrige Sorten. Leuchtend rote und orange bis gelbe Blüten schweben über gesundem, tiefgrünen Laub. Jetzt wird ausgesät!

Wer einmal Kapuzinerkresse im Garten hatte, der wird sich jedes Jahr wieder darüber freuen können, denn sie sät sich gerne reichlich aus. Man muss nur beim Unkraut-Jäten (siehe unten) aufpassen, dass man die kleinen Keimlinge nicht mit rauszieht. Kapuzinerkresse ist übrigens essbar und ist eine tolle Deko auf Salaten!

Lacht zu Nepomuk die Sonne, dann gerät der Wein zur Wonne.

16. Mai

Erdbeeren pflegen und gießen

rote Erdbeere auf dem Beet

Jetzt im Mai legen die Erdbeeren so richtig los. Sie sollten in voller Blüte stehen und gesundes Laub haben. Jetzt ist die richtige Zeit für ausgiebige Wassergaben. Dünger brauchen die einmal tragenden Erdbeeren übrigens nicht, sie werden nach der Ernte gedüngt. Das viele Wasser ist nötig, damit die Pflanzen möglichst dicke Erdbeeren ausbilden! Das Beet wird immer gut unkrautfrei gehalten. Vorsicht beim Hacken – Erdbeeren sind Flachwurzler! Am besten das Unkraut nur rausziehen. Hier ist meine ausführliche Anleitung zur Pflege von Erdbeeren im Frühling.

Spargel ernten

Im Mai recken sich die ersten Spitzen des Grünen Spargel aus der Erde. Man erntet, sobald die Sprosse ca. 20-30cm hoch sind und schneidet direkt über der Erde ab. Es kann jeden Tag geerntet werden – Spargel wächst unglaublich schnell! Du hast noch kein Spargelbeet? Leg Dir doch eins an! Jetzt ist die beste Zeit dafür. Hier geht es zur Anleitung für den Spargelanbau.

Rhabarber ernten und düngen

Der Rhabarber wächst im Mai mit unglaublicher Geschwindigkeit. Im Nu ist er erntereif! Von kräftigen Pflanzen kann man immer wieder ernten. Mit einem Ruck reißt man dazu die einzelnen Stiele samt Blättern von der Pflanze. All zu stark sollte man den Rhabarber jedoch nicht beernten, denn er braucht die Blätter für sein Wohlergehen ;-) Über gelegentliche Düngergaben freut sich der Rhabarber auch im Mai. Kompost funktioniert wunderbar.

Giessen mit warmem Wasser

Gießen gehört besonders in trockenen Monaten zur täglichen Arbeit des Gärtners. Dabei hassen es die Gemüsepflanzen, wenn man ihnen mit kaltem Leitungswasser einen Schock versetzt! Besonders Gurken nehmen es sehr übel und können extrem bitter und damit ungenießbar werden. Man nimmt am besten immer Wasser, das schon vorgewärmt ist. Entweder aus der Regentonne, dem Wasserfass oder aus den gefüllten Gießkannen, die man immer im Gewächshaus stehen haben sollte. In besonders heißen Monaten hilft eine dünne Mulchschicht (z.B. samenfreier Rasenschnitt) auf den Beeten gegen die Wasserverdunstung, man muss dann viel weniger gießen)

Düngen

Im Frühling wurde ja schon die erste Grunddüngung auf die Beete ausgebracht. Die ist nach einigen Wochen aufgebraucht und besonders hungrige und nährstoffbedürftige Pflanzen werden nachgedüngt. Dafür gibt es Spezialdünger im Handel oder man benutzt traditionelle Dünger wie Kompost-Tee oder Brennesseljauche. Hier im Blog findest Du auch einen Artikel über das Düngen von Gemüsebeeten. Lies ihn Dir doch mal durch!

Unkraut jäten

Ja, das liebe Unkraut. Jetzt wo die Temperaturen steigen freut sich auch das Unkraut und wächst und wächst und wächst ;-) Als Gärtner müssen wir es nun von den Beeten entfernen, doch halt! Nicht alles, was da wächst ist Unkraut! Hier hat sich eine Akelei versamt, dort ist eine Kapuzinerkresse aufgegangen, an anderer Stelle hat der Studenten-Samen den Winter überlebt und kleine Pflänzchen gucken aus der Erde. Manchmal säen sich sogar die Tomaten selber aus!

Diese kleinen Keimlinge werden natürlich nicht unbedacht herausgerissen – man setzt sie an eine Stelle um, wo sie ungestört weiterwachsen können. Alles, was man nicht auf dem Beet haben möchte, wird natürlich herausgezogen (möglichst bevor es Samen bildet). Das Unkraut kann danach entweder als wertvolles Mulchmaterial auf dem Beet liegen bleiben (nein, es wächst nicht mehr an) oder es wandert auf den Kompost. Meist muss man im Frühling nur 1-2 mal jäten, danach sind die Gewächse auf den Beeten so groß, daß sie das Unkraut von selber in Schach halten.

Nacktschnecken absammeln

Im Mai tauen auch die ersten Nacktschnecken wieder auf und machen sich auf Beutezug durch den Garten. Wer jetzt im Frühling die Nacktschnecken absammelt, der verhindert auch, daß sie sich fortpflanzen und so Generationen von gefräßigen Schnecken-Nachwuchs durch den Garten wälzen ;-)

Vorsicht bei der Benutzung von Schneckenkorn. Das Zeug ist ein Alles-Killer. Man kann damit zwar wunderbar alle Nacktschnecken vernichten, man schickt jedoch gleichzeitig alle Weinbergschnecken und Gehäuseschnecken in den Himmel. Die sind jedoch überhaupt kein Problem für uns Gärtner, weil sie keinen Schaden anrichten. Sie sind jedoch wichtig für unser Ökosystem im Garten. Und wer einmal ein paar Minuten einer Weinbergschnecke zugeschaut hat, der kann diesen kleinen kugeligen Garten-Mitbewohnern kein Häärchen mehr krümmen ;-) Wenn Du oben auf das Wort „Weinbergschnecken“ klickst, dann gelangst Du zu einer tollen Buchempfehlung zum Thema.

Im Mai erlebt die Staudenrabatte ihren ersten Blüten-Höhepunkt

Ziergarten im Mai

Im Ziergarten geht es im Mai dem näcshten Blüten-Höhepunkt entgegen! Die Frühblüher werden von den Tulpen abgelöst, die Störchschnäbel und die Nelken blühen und die Pfingstrosen machen sich startklar. Hier sind einige Tipps für Gartenarbeiten im Ziergarten im Monat Mai.

Stauden pflanzen

Lücken in der Staudenrabatte? Jetzt kann man noch wunderbar Stauden nachpflanzen! Gerade Anfang Mai ist es oft noch nicht so heiß und es regnet auch öfters. So können Stauden wunderbar anwachsen und blühen schon in dieser Saison. Haltet Ausschau nach Nachbarn, die gerade Stauden teilen – die verschenken gerne ihre überschüssigen Stauden-Ableger!

Flieder schneiden

Direkt nach der Blüte ist der beste Zeitpunkt, um den Flieder zu schneiden. Man muss wissen, daß Flieder am zweijährigen Holz blüht. Durch den Schnitt wird der Flieder wieder in Form gebracht. Anschließend kann der Flieder neue Blütenstände bilden, die dann im nächsten Jahr blühen werden. Der Flieder kommt übrigens auch gut ohne Schnitt aus, er wächst dann eben nicht so schön kompakt sondern wird etwas „struppig“.

Rasen pflegen

Im Mai startet die Rasenpflege! Die erste Mahd ist bestimmt schon passiert, wenn nicht, dann sollte man den Rasen im Mai das erste Mal im Jahr mähen. Ein kleiner Gang mit dem Unkrautstecher kann ebenfalls von Vorteil sein – jeder störende Löwenzahn ist im Mai nämlich gelb markiert ;-) Ansonsten lohnt sich im Mai die erste Düngergabe des Jahres und – wenn es sehr trocken ist – das regelmäßige Wässern. Im Mai kann man auch noch seinen Rasen erneuern. Hier im Blog gibt es eine Artikelserie darüber.

Tulpen abschneiden

Tulpe verblüht Blütenstand abschneiden

Wenn die Tulpen (auch Narzissen und Hyazinthen) verblüht sind, dann sollte man ihre Samenstände entfernen. Man knipst oben den Samenstand raus, den Rest lässt man, wie er ist. Die Pflanze zieht automatisch den Stängel ein und sichert sich aber vorher noch die Nährstoffe, die drin stecken. Dadurch verbraucht die Tulpe keine Kraft, um Samen zu bilden und kann sich anstelle dessen auf das Einlagern von Nährstoffen kümmern – für eine schöne Blüte im nächsten Jahr. Tulpen freuen sich jetzt auch über eine kleine Nährstoffgabe!

Lilienhähnchen absammeln

Lilienhähnchen sind der Graus eines jeden Lilien-Liebhabers. Diese kleinen roten Käferchen tauchen wie aus dem Nichts auf den Lilien auf (auch auf Kaiserkronen) und lege ihre knallroten Eier ab.

Die Larven dieser Käfer sind das Gefährliche. Sie fressen innerhalb kürzester Zeit eine komplette Lilien-Pflanze kahl. Das besonders Fiese dabei ist, daß sich die Larven in ihrem eigenen, stinkenden Kot verstecken, so wird sie kein Vogel fressen. Selbst für den Gärtner ist das Absammeln eine Zumutung, aber der einzige Weg, diese Biester los zu werden ;-) Auch die Käfer sollte man absammeln, wenn man auch im nächsten Jahr noch Freue an seinen Lilien haben möchte.

Sommerblumen säen

Jetzt im Mai werden die Lücken im Staudenbeet sichtbar und auch ein Blumenbeet inmitten der Gemüsebeete steht jedem Garten gut! Jetzt im Mai ist beste Aussaatzeit für einjährige Sommerblumen!

Für die Vögel und Insekten

Als naturnahe Gärtner kümmern wir uns natürlich auch um die Tiere in unserem Garten. Insekten und Vögel kommen dabei an allererster Stelle, bestäuben doch die Insekten unsere Pflanzen und die Vögel vertilgen eine beachtliche Menge Schädlinge! Hier sind einige Tipps, wie du im Mai den Vögeln und Insekten das Leben etwas leichter machen kannst.

Insekten gehören zu den wichtigen Bestäubern im Garten

Vogeltränke aufstellen

Besonders in trockenen Monaten freuen sich Vögel über eine Wasserstelle im Garten. Wenn kein Teich oder Tümpel vorhanden ist, dann kann man eine einfache Vogeltränke aufstellen. Ein perfekter Beobachtungsplatz für Gartenvögel aller Art! Man muss nur darauf achten, ab und zu das Wasser auszutauschen und den Vogelkot zu entfernen.

Für Blütenvielfalt sorgen

Inskten ernähren sich von Pollen und Nektar, beides brauchen sie auch, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Nistmöglichkeiten finden sie genug (brauchen also nicht unbedingt ein Insektenhotel), aber die knappe Nahrung ist ihr größtes Problem.

Du kannst aber als Gärtner leicht dafür sorgen, damit sie keinen Hunger leiden müssen! Sorge einfach dafür, daß bei Dir durchgehend etwas im Garten blüht – vom Frühling bis zum Herbst. Dabei achte auf möglichst ungefüllte Blüten, denn dort finden die Insekten genügend Nahrung. Einheimische Pflanzen werden übrigens bevorzugt – auch die unscheinbaren Gewächse, darunter viele, die wir als Unkräuter bezeichnen, sind meistens besonders insektenfreundlich wie z.B. unsere einheimischen Glockenblumen. Zu diesem Thema empfehle ich Dir meinen Blogbeitrag Mach Deinen Garten insektenfreundlich!

Solarlampen nachts ausschalten

Solarlampen hat meistens keiner auf dem Schirm, der sich mit dem Thema Insektenschutz beschäftigt. Dabei sind es diese kleinen Dauerleuchter, die den Insekten in der Nacht arg zu schaffen machen! Bekanntlich orientieren sich Insekten nachts am Mond auf ihrer Reise, wo auch immer hin ;-) Meistens endet sie jedoch in einem Spinnennetz an einer Laterne oder erschöpft im Gras, weil der Nachtfalter den vermeintlichen Mond schon 1000x umrundet hat, ohne wirklich anzukommen.

Erspare den Insekten wenigstens in Deinem Garten den Stress und schalte Nachts alle nicht benötigten Solarlampen, besonders die, die in Richtung Himmel leuchten, komplett aus. Nichts ist für Insekten förderlicher als absolute Dunkelheit in der Nacht. So lassen sich übrigens auch Glühwürmchen besser finden – wenn es richtig dunkel ist ;-)

Habe ich einen Tipp vergessen? Schreib mir einen Kommentar! Viel Spaß beim Gärtnern im Monat Mai.

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Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

2 Kommentare

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    Hallo Stefan,
    ich bin durch Zufall* über Dein Blog gestolpert und habe mir gleich mal das ein oder andere durchgelesen. :-) Du wanderst direkt mal in meine Leseliste, das könnte hilfreich werden – wir haben seit November einen Kleingarten gepachtet und erleben gerade die erste Saison im eigenen Garten. Wobei wir erst mal wieder „Klar Schiff“ im Garten machen müssen und auch so das ein oder andere zu erledigen haben. Wenn es Dich interessiert, schau in meinem Blog vorbei, ich versuche die Arbeiten im / am Garten auch zu dokumentieren.
    Herzliche Grüße
    Tanja

    *Zufall ist relativ – mein Suchbegriff in der Suchmaschine war aus Gründen „Renovierung Gartenlaube“ ;-)

    • Stefan
      Stefan

      Hi Tanja, habe mich riesig über Deinen Kommentar gefreut. Hab grad in Deinem Blog gestöbert – das Motto gefällt mir gut ;-) Auch die Freitagsfüller sind wirklich lesenswert! Weiter so und viel Spaß mit Deinem Garten! Momentan haben wir Gärtner ja Hochsaison…. Viele Grüße!

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