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Gewaechshaus Erde ausgetauscht ausgehoben

Verbrauchte Erde muss raus

Irgendwann kommt die Zeit in jedem Gewächshaus – der Boden muss ausgetauscht werden. Das Bodenleben in den paar Quadratmetern Gewächshaus reicht nicht aus, um den Erdboden fruchtbar zu erhalten – alle paar Jahre kommt man um diese Arbeit nicht herum ;-) Die Erde laugt aus, die Nährstoffe im Gewächshaus sind mit der Zeit ausgewaschen und von den Pflanzen aufgenommen worden. Auch die Bodenstruktur ändert sich mit der Zeit – es fällt ja kein Regen im Gewächshaus, der die Erde „am Leben“ erhält.

Bei mir ließen die Erträge langsam nach und nun war es an der Zeit. Mit einem Spaten und zwei Eimern bewaffnet machte ich mich also an die Arbeit. Eimer für Eimer wurde die alte Erde aus dem Gewächshaus ausgeschaufelt und herausgetragen. Ich habe ein Kürbisbeet damit befüllt.  Ein ziemlicher Haufen ist zusammengekommen – ich weiss noch gar nicht, was ich mit der Erde mache…

Gewaechshaus Erde ausgehoben

Ca.30-40cm tief habe ich die Erde abgetragen. Die Erde, die ich beim Neubau des Gewächshauses eingefüllt hatte, musste komplett raus und auch einiges vom lehmigen Untergrund des Mutterbodens habe ich mit entfernt, damit die Pflanzen tiefer wurzeln können.

Die neue Erde wird eingefüllt

Nun gilt es, die fehlende Erde wieder aufzufüllen. In den Baumärkten ist man ja von der Fülle der angebotenen Erden geradezu erschlagen. Und wenn man bedenkt, das ein Sack Blumenerde mit 40 Litern ziemlich schwer ist und somit auch schwer zu transportieren, kann man durchaus zur neuen, leichten Blumenerde von Compo greifen. Diese ist schon fertig aufgedüngt und hat jedoch 50% weniger Gewicht, wie normale Blumenerde. Wer kräftige Arme hat, kann natürlich auch weiterhin zur herkömmlichen Erde greifen. Umweltbewusste Gärtner achten jedoch darauf, das die Erde keinen Torf enthält. Einige Baumärkte bieten diese torffreien Erden bereits standardmäßig an. Ich finde, das ist eine gute Sache und sollte sich dauerhaft durchsetzen! Die Moore, die durch den Abbau von Torf geschädigt werden, sind dadurch dauerhaft geschädigt. Moore sind jedoch ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von seltenen Pflanzen und Tieren und müssen erhalten werden.

Fertig!

Nach einer halben Stunde ist die Erde im Gewächshaus ausgebracht und man kann schon mit der Bepflanzung beginnen.

Ein toller Nebeneffekt des Erde-Austauschens ist, das man mit der gekauften Blumenerde quasi kein Unkraut mehr im Gewächshaus haben wird! Die ist nämlich gedämpft – da keimt nix mehr.

 

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Autor

Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

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