Rosen und Storchschnabel im Sommer
Rosen und Storchschnabel (Geranium) sind wunderschön anzusehen

Storchschnabel und Rosen: schön, aber funktioniert nicht

Meine Rosen (könnt ihr sie auf dem Foto erkennen) hatte ich zeitgleich mit einer Unterpflanzung aus Storchschnabel (Geranium) eingepflanzt. Diese beiden Pflanzen sollten sich umschmeicheln und gleichzeitig blühen. Die blauen Blüten des Storchschnabels harmonieren auch toll mit den Rosen – doch es gibt ein kleines Manko.

Storchschnabel bedrängt Rose
Storchschnabel wächst schneller als Rosen und bedrängt sie

Der Storchschnabel wächst sehr schnell und breitet sich flott aus. Schneller, als die Rose wachsen kann. Letztes Jahr hat die Rose (1 Jahr nach der Pflanzung) das noch gut weggesteckt, aber dieses Jahr konnten die Rosen nicht richtig abtrocknen nach dem Regen (davon gab es ziemlich viel in diesem Jahr). Es hat sich dadurch einiges an Sternrußtau gebildet.

Storchschnabel wird umgepflanzt

Storchschnabel lässt sich jedoch glücklicherweise problemlos umpflanzen. Geranium ist sehr robust. Der Storchschnabel blüht immer noch – jetzt Ende Oktober! Er steht jetzt im Staudenbeet neben der Taglilie, die Ende Juni ihren großen Auftritt hat. Danach kann der Storchschnabel die Hauptrolle übernehmen, bevor im September die Herbstanemonen loslegen. Vielleicht finde ich noch was für die Zwischenzeit zwischen Juni und September – da fällt mir noch was ein. Man kann seinen ganzen Garten mit Storchschnabel gestalten. Wenn man die Sorten gut plant, blühen die Storchschnäbel vom Frühling bis zum Frost durch.

Rose angehaeufelt
Rosen werden im Herbst gut angehäufelt

Die Rosen im Rosenbeet (ja, ich weiss, das ist um diese Jahreszeit nicht mehr allzu ansehnlich, aber so ist das nunmal) haben jetzt wieder ordentlich Luft um die Stängel – da wird nächstes Jahr der Sternrußtau kein großes Problem mehr sein. Man muss jedoch sagen, das meine gepflanzten Sorten von Natur aus schon ziemlich robust sind – sie haben gut geblüht dieses Jahr, man merkte jedoch, das der Storchschnabel ihnen zu sehr auf den Pelz gerückt ist.

Werde für das nächste Jahr eine andere Unterpflanzung für die Rosen suchen oder sie gleich ganz weglassen. Bei meiner Rose „Winchester Cathedral“ habe ich dieses Jahr testweise Katzenminze probiert – und das gefällt mir recht gut. Vielleicht pflanze ich mehr davon.

Storchschnabel und Rosen können sich vertragen

Fazit: Rosen und Storchschnabel funktionieren eventuell, wenn die Rosen schon einen Wachstumsvorsprung haben und schon einige Jahre im Beet stehen. Für neu gepflanzte Rosen ist es jedoch eine ungünstige Kombination. Wenn man sich auf sehr niedrige Sorten Storchschnabel beschränkt, könnte es jedoch auch von Anfang an klappen, solange man nur genug Platz zu der Rose lässt.

Ich persönlich suche mir jetzt neue Begleiter für meine Rosen und vielleicht pflanze ich noch ein paar Rosen dazu (Wurzelnackte Rose einpflanzen – Schritt-für-Schritt). Der Storchschnabel gefällt mir auch an anderen Stellen im Garten und er blüht, blüht, blüht. Und das Beste – das Umpflanzen verträgt er super, auch 2 oder 3 mal – so lange, bis es passt.

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Autor

Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

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