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Von Zeit zu Zeit stellt sich jeder Gärtner die Frage: Was machst Du eigentlich Jahr für Jahr im Garten? Das ganze Gemüse und die paar Blumen kannst Du Dir auch im Laden holen. Mindestens ab März gerate ich in den Gärtnermodus, der in mir immer einen unterschwelligen Stress auslöst: Hast Du schon ausgesät, wie sieht das Gewächshaus aus, wer wird das ganze Unkraut von den Beeten jäten – wie soll ich das alles schaffen?

Doch ein Garten ist ja nicht nur zum Arbeiten da, sondern auch zum Genießen, zum Ausruhen, zum Energie tanken! Viele Gärtner vergessen das ab und an – deshalb nehme ich Dich heute mit auf einen kleinen Ausflug in meinen Frühlingsgarten und zeige Dir, wie leicht Dich Dein Garten so richtig glücklich machen kann. Ich bin ja der Meinung, das in JEDEM Garten das Glück wohnt, man muss es nur hinein bitten.

Arbeit, Arbeit, Arbeit…

Sobald ich im Garten angekommen bin, bietet sich immer das selbe Bild. Arbeit über Arbeit, wo das Auge auch nur hinschaut. Es gibt so viele Ecken, wo unbedingt etwas gemacht werden muss. Dort steht das Unkraut, hier muss ein Spalier repariert werden und am Gewächshaus quietscht die Türe.

So ein Garten hat für den Gärtner viele Aufgaben parat, die erledigt werden wollen. Wenn man – wie ich so oft – den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt, ist die Gartenarbeit dazu noch extrem ungewohnt und es braucht etwas Überwindung bevor man richtig loslegt. Aber was muss, das muss – der Garten kennt da keine Gnade, die Aufgaben müssen erledigt werden. Doch schon kurz nachdem man das erste Beet gejätet hat oder nachdem der Haufen Gestrüpp geshreddert wurde, durchströmt den Gärtner das erste Mal ein Hauch von Zufriedenheit. Man hat etwas geschafft, was man anfassen kann. Man hat nicht nur eine Excel-Tabelle gespeichert, an der man eine Woche gearbeitet hat – nein, man hat einen Haufen Äste pulverisiert, damit daraus Kompost werden kann. Was für eine Erfahrung! ;-)

Doch manchmal kann die Gartenarbeit auch ganz schön stressig werden und das Glück, das bei der Arbeit entsteht, wird auch irgendwann durch Muskelkater abgelöst – sei es drum. Wir haben als Gärtner aber alle Möglichkeiten – schließlich sind wir der Chef in unserem Garten!

Die Seele baumeln lassen

Wir haben das Glück, mit dem Garten machen zu können, was wir möchten, jedenfalls alles, was die Gartenordnung erlaubt :-) So dürfen wir als Gärtner durchaus auch mal in den Streik treten und sagen: Nein, heute mache ich mal nix. Und genau das ist im Garten überhaupt kein Problem, der Garten ist schließlich zur Erholung da.

Die Pflanzen kümmern sich, die Erdbeeren werden auch reif, wenn der Gärtner nicht da ist und das Gras wächst sowieso von alleine. Und verhungern müssen wir auch nicht, falls die Wühlmaus wieder mal schneller an den Möhren war.

Ganz nebenbei blühen die kleinen, unscheinbaren Unkräuter, die man eigentlich rausreißen wollte, und bieten unseren Garten-Insekten zusätzliche Nahrung. Herrlich! Unser Garten verzeiht Fehler und wird oft noch schöner, wenn der Gärtner nicht so viel darin herumwirbelt. Es ist das pure Glück zu sehen, das man darauf vertrauen kann, daß sich ein Garten auch ohne permanente Pflege zu einer kleinen grünen Oase entwickeln kann, in der man sich pudelwohl fühlt.

Wenn man sich einfach mal in den Garten setzt (in seine Lieblingsecke) und still ist, hört man plötzlich die Vögel singen, man riecht die Luft, die nach dem Regen wunderbar nach Erde duftet und ein Hauch von Flieder weht vorbei. Seit wann wohnen denn Hummeln in dem Mauseloch nebenan? Gibt’s da etwa schon Kaffee und Kuchen bei den Nachbarn? So ein Garten ist etwas für alle Sinne!

Glücklich im Blütenrausch

Blumen machen jeden Gärtner glücklich – garantiert! Jetzt im Mai blüht die Staudenrabatte über und über, der Mohn geht gerade auf, die Lilien stehen in den Startlöchern und die kleinen Storchschnäbel überbieten sich gegenseitig, wer die schönsten knall-pinken Blüten macht. Wir Gärtner haben den Luxus, einfach in den Garten gehen zu können und uns über unsere eigenen Blütenmeere zu freuen. So ein selbstgepflückter Blumenstrauß aus dem eigenen Garten ist durch nichts zu übertreffen.

Duftend und kunterbunt darf es bei mir sein – man kann sich im Garten alle seine Lieblingsblumen anbauen, da sind der Fantasie überhaupt keine Grenzen gesetzt. Und jedes Jahr sieht der Garten anders aus. Ab und an verirrt sich auch die eine oder andere wilde Blumen an eine Stelle, die ihr gefällt und darf natürlich gerne bleiben. Selbst der knurrigste Gärtner wird beim Betrachten seiner selbst angelegten Staudenrabatte in Verzückung geraten ;-)

Eigene Ernte – glücklicher Gärtner

Mal ehrlich, es gibt nichts, was einen Gärtner glücklicher macht, als die erste eigene Ernte in den Händen zu halten. Man hat wochenlang geschwitzt und gejätet, gepflanzt und gedüngt und plötzlich ist der erste Kohlrabi reif und es hängen da rote Erdbeeren an den Pflanzen dran, wo zwei Wochen vorher noch Blüten waren. Es ist magisch, wenn man Tag für Tag miterlebt, wie Früchte reifen – einfach so durch Sonne und Wasser. Und man hat selber dabei mitgeholfen! Nur Gärtner kennen den Geschmack einer vollreifen Erdbeere, die süß und saftig auf der Zunge zergeht. Da könnte man als Nicht-Gärtner neidisch werden, oder? :-)

Der Garten als Ort für sich selbst

Der Garten ist bei mir auch ein kleines Experimentierfeld, wo ich tun und lassen kann, was ich will. Hier kann ich Dinge machen, die Zuhause nicht gehen. Bunte Vorhänge vor den Fenstern z.B. ;-) Oder draußen schlafen. Oder über offenem Feuer grillen. Oder barfuß über die Wiese gehen. Oder die Laube wild möblieren. Oder Blümchenbettwäsche. Oder Kaffee aus goldenen Sammeltassen vom Flohmarkt. Oder im Aufblas-Pool nackig baden. Oder Mittaggschläfchen von Zwölf bis Drei. Oder Freunde einladen, mehr als in die eigene Wohnung passen. Oder – das mache ich leider viel zu selten – draußen kochen und Dinge in heißem Fett frittieren ;-) Zuhause bekomme ich Ärger, weil der Fettgeruch nachher noch wochenlang im Sofa wohnt – deshalb verlagere ich das immer in meine improvisierte Freiluftküche.

Gartenlaube mit Sonnenschirm und bunten Gartenmöbeln
Im Mai konnte man bereits ausgiebig sonnenbaden und es sich auf der Terrasse gut gehen lassen.

Garten zum Genießen

Hier kommt mein ultimativer Glücks-Tipp für schöne Garten-Nachmittage: Waffeln backen! Damit schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man kann draussen frittieren, es gibt süße Leckereien, man kann dabei die ersten eigenen Früchte genießen und man kann sich dazu Freunde einladen und einen schönen Nachmittag verbringen! Nachmittage sind eh die besseren Zeitpunkte, um sich zu treffen. Es ist hell, es ist warm, es gibt lecker Kaffee und was Süßes dazu. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken kann man den Garten am besten genießen! Das ist Glück pur!

Waffeln backen wie zu Omas Zeiten

Der heutige Tag ist mein Glücks-Genuß-Tag. Deshalb lasse ich es mir so richtig gut gehen und backe Waffeln wie zu Omas Zeiten. Kennst Du noch diese Waffeleisen, die man in heißes Fett taucht? Ich hab mir so eins besorgt und probiere es aus – ich habe diese Waffeln ewig nicht mehr gemacht. Die Waffeln kann man pur genießen, mit Früchten oder mit einem Klecks leckerer Marmelade. Leider sind gerade im Garten noch keine Früchte reif, obwohl ich schon mit den ersten Erdbeeren gerechnet habe. Aber wir Gärtner haben ja meistens Glück und wissen uns zu helfen – so auch in diesem Fall. Doch dazu später mehr.

Das braucht man für die Waffeln

  • Waffeleisen für Rosettenwaffeln
  • Pflanzenöl
  • Topf mit Deckel
  • Herdplatte
  • Küchenkrepp
  • Puderzucker

Rezept für den Teig

Man mischt 100g Vollkornmehl mit 20g Rohrzucker und 1 Teelöffel Backpulver. Dazu kommt ein Ei, 100ml Milch und eine Prise Salz – fertig ist der Teig für die Waffeln. Er sollte ziemlich flüssig sein, bitte nicht wundern. Man lässt den Teig eine Weile ruhen, damit sich der Rohrzucker auflösen und das Mehl ein wenig ausquellen kann. Wenn man den Teig jetzt kostet, kann man noch nachsüßen, falls noch Zucker fehlen sollte.

So werden die Waffeln gemacht

Das Pflanzenöl wird auf der Herdplatte erhitzt. Sobald das Öl die richtige Temperatur hat (man kann einen Holzspieß erst in den Teig und dann ins Öl tauchen – wenn es sprudelt, ist es genau richtig), geht es los. Das Waffeleisen wird kurz ins Öl getaucht und danach in den Teig. Aber Achtung: die Oberseite des Metalls darf nicht mit Teig benetzt werden – die Waffel lässt sich sonst nicht lösen!

Das Waffeleisen wird nun mit dem anhaftenden Teig in das Öl gehalten. Das sprudelt ziemlich heftig! Nach einigen Sekunden schon löst sich der Teig vom Eisen und die Waffel bäckt im Öl aus. Sobald alles knusprig goldbraun ist, kann man die Waffel mit einer Schaumkelle herausfischen und auf dem Küchenkrepp abtropfen. Für die nächste Waffel das Eisen erst wieder kurz ins Öl tauchen, dann in den Teig, dann im Öl ausbacken.

Achtung: Bitte seid vorsichtig mit dem heißen Öl. Kinder bleiben bei der Zubereitung am besten auf Abstand. Das Öl nicht über einer offenen Flamme erhitzen!

Die Waffeln schmecken warm am besten. Mit etwas Puderzucker, einem üppigen Schlagsahne-Häubchen oder frischen Früchten aus dem eigenen Garten. Am besten mit allem zusammen ;-)

Das GLÜCK kann so lecker sein!

Tja, die Erdbeeren im Garten sind leider noch nicht soweit. Doch der Garten-Kaffeeklatsch muss dennoch nicht ins Wasser fallen. Kennt ihr schon die GLÜCK-Marmeladen? Ich mache mir einfach ein Glas GLÜCK-Erdbeermarmelade zu meinen Waffeln auf. Diese Marmelade ist das pure Glück aus Gelierzucker und extra vielen Früchten. Lecker!

Ganze 70% Frucht sind da drin – das sollte mich über die fehlenden eigenen Erdbeeren hinwegtrösten ;-) PFLÜCK DEIN GLÜCK ist das Motto und es stimmt – egal ob Sommer oder Winter, diese leckere Marmelade sorgt jederzeit für kleine Glücksgefühle. Sehen die Gläser nicht super aus? Auf dieser Seite gibt es alle Infos zu den GLÜCK-Marmeladen und hier kannst Du auch die verschiedenen Sorten entdecken: www.mein-glueck.de

Momentan gibt es als Zugabe ein kleines Päckchen mit Erdbeersamen beim Kauf von GLÜCK-Marmelade. So kannst Du Dir Deine eigenen Erdbeerpflänzchen heranziehen – aber nur für kurze Zeit!

Glück im Garten ist kein Zufall

Ein eigener Garten, egal ob eigener Hausgarten oder Schrebergarten, bringt alles mit, was man zum Glücklichsein braucht. Einen freien Raum zum selber Gestalten, fruchtbare Erde zum Anbauen von Gemüse und Blumen und viel frische Luft und Platz für eigene Ideen. Los geh’s – lass Dich von Deinem Garten glücklich machen!

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Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

2 Kommentare

  1. Avatar

    ab und zu sehe ich deine Bilder auch mal auf Instragramm, lieber ist mir ein persönlicher Blog. Im Garten tätig zu sein ist für mich niemals Arbeit ich nenne es ganz einfach gärtnern,
    schade dass du für gekaufte Marmelade wirbst, ich mag Werbung im blog überhaupt nicht , selbstgemacht okay aber das ist mir zu viel des Guten,s Geldes lg von Frauke

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