Garten im Oktober

Der Oktober ist nun fast vorbei und der Garten verändert sich in Richtung Herbst. Die Blätter des wilden Weins sind blutrot geworden, die letzten Früchte werden reif.

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Die beiden von der Diebstahl-Aktion verschonten Hokkaido-Kürbisse sind schon fast reif.

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Studenten blühen noch wie im Sommer, die Sonnenblumen jedoch sind verblüht und die Vögel haben sich bereits über die leckeren, nahrhaften Kerne hergemacht.

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Die Hornveilchen haben sich schön vermehrt und tauchen nun auch in den Ritzen meiner Gehwegplatten auf und blühen, als gäbe es kein Morgen.

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Die Lieferung wurzelnackter Rosen ist nun eingetroffen und wurde sogleich eingepflanzt. Das Wetter letzten Samstag war mit 21 Grad Celsius und Dauersonnenschein traumhaft!

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Am letzten Sonntag war es nicht mehr ganz so warm, trotzdem noch ideales Gartenwetter, um Unkraut von den Beeten zu entfernen.

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Die Herbstastern blühen überschwenglich und bieten den letzten Bienen noch etwas Futter vor dem Winter.

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Das Genanium „Rozanne“ blüht und blüht… Hatte vor ein paar Wochen 5 Stück davon gepflanzt. Die anderen 4 haben keine Blüten mehr, aber dieses ist noch bei guter Laune und schiebt sogar neue Knospen nach.

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Das ist die Rabatte mit der Rosen-Geranium-Kombination.

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Die Rettiche sind bald erntereif.

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Der Butternutkürbis bekommt so langsam Farbe – bald kann auch er geerntet werden!

 

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Die Artischocke ist in den letzten Monaten nicht mehr so sehr gewachsen – dafür ist die Blüte kurz vor dem Aufblühen. Hoffentlich schafft sie es noch vor dem Frost. Werde die Artischocke über den Winter gut einpacken in Reisig. Sie ist etwas kälteempfindlich.

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Das ist ein Mairübchen. Könnte noch etwas größer werden – dann kann es geerntet werden.

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Das ist ein Portulakröschen. Es wächst bei mir geschützt an der Laube und hat erst vor 1 Woche angefangen zu blühen. Ich habe es im Spätfrühling direkt an Ort und Stelle gesät. Standort: Sonnig und sehr trocken. Habe es dann nicht mehr beachtet und jetzt blüht es schön. Leider kommt bald der Frost und dann ist es vorbei mit farbiger Blüte.

Jetzt im Oktober ist das Vorbereiten des Gartens auf den Winter wichtig.

Stauden schneide ich erst im Frühling, sie bieten vielen Insekten Unterschlupf und Nahrung im Winter. Das Laub von den Bäumen und vom Wein nutze ich als natürliche „Dämmung“ bei kälteempfindlichen Pflanzen – z.B. bei der Artischocke. Habe auch im Herbst schon für frisches Reisig gesorgt – in der Nachbarschaft wurde ein Tannenbaum gefällt. Mit diesem Reisig bedecke ich im Winter die Stelle, wo sich die Lilienzwiebeln befinden sowie einige junge Stauden, die noch nicht richtig eingewachsen sind.

Auf den Beetwegen wächst noch recht viel Unkraut – Gras, neuerdings wieder Vogelmiere und so kleine Disteln. Das muss noch vor dem Winter gejätet werden. Gras wächst auch bei kalten Temperaturen weiter und vor allem die Vogelmiere wächst bis 6 Grad Celsius. Habe keine Lust auf eine 2. Rasenfläche im März, deshalb muss ich jetzt in den sauren Apfel beißen und jäten, jäten, jäten.

Die Beete an sich sehen noch gut aus. Ein Beet ist mit Gründüngung überwachsen, auf dem anderen stehen noch Zinnien und Dahlien und bedecken die offene Erde. Das andere Beet enthält die Rettiche und Rübchen und auf dem letzten Beet habe ich Rasenschnitt als Mulch ausgebracht, damit kein Unkraut wächst. Habe jetzt mal nachgeschaut – der Mulch wird schon fleissig von den Regenwürmern verspeist und zu Erde umgewandelt!

Man darf jetzt kurz vor dem Winter nicht vergessen, die vollen Regentonnen auszuleeren und die Wasserhähne und -leitungen zu versorgen! Die Tonnen einfach umgedreht aufstellen und – in meinem Fall – schraube ich den außen liegenden Wasserhahn direkt mitsamt Steigleitung ab und verschließe die Gewindestelle. Natürlich vorher den Haupthahn schließen ;-) Dann kann nix einfrieren und es gibt keinen Stress im nächsten Frühling.

In den nächsten Tagen will ich noch die Blumenwiese mähen, wenn sie abgeblüht ist. Platten sollen auf die Beetwege gelegt werden, um die Unkrautmenge zu reduzieren. Ansonsten ist bereits alles getan – der Winter kann kommen!

Author: Stefan

Seit 2006 Schrebergärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun ;-) Besuchen Sie die Parzelle 94 auch auf Google+!

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