gelbe Gewächshausgurke LUXURY mit Nährstoffmangel

So sah meine Gewächshausgurke (Sorte LUXURY) 2 Wochen nach der Pflanzung aus – sie wurde immer gelber und die kleinen Minigurken fielen ab. Es sah nicht nach Mehltau aus, es musste irgendwas anderes sein. Ich googelte – siehe da – Nährstoffmangel war als eine mögliche Ursache für gelbe Gurkenpflanzen genannt worden.

Ich hatte das Gewächshaus erst in diesem Jahr auf einer Rasenfläche errichtet und dachte, das der Boden, auf dem es steht noch erholt, nährstoffreich und frisch genug für Gurken sei – weit gefehlt. Ich düngte also die Gurkenpflanzen mit ordentlich Bio-Guano-Dünger und eine Woche später begann die Pflanze ihre Farbe in ein saftiges Dunkelgrün zu wechseln. Seit dem blüht sie auch ununterbrochen und es hängen immer mehr kleine Gurken dran. Also hat es am Dünger gelegen. Nächstes Jahr werde ich gleich zu Beginn der Saison ordentlich Mist ins Beet einarbeiten, damit es den Gurken gleich von Anfang an gut geht. Die ganzen Nachbarn hier rund um meinen Garten ernten nämlich schon alle fleißig eigene Gurken – nur ich nicht. Das ist ganz schön peinlich ;-)

Im Nachhinein stellte sich heraus, das die Gurke wohl von Spinnmilben befallen war. Diese kleinen Biester saugen an der Pflanze und schwächen sie somit recht stark. Man erkennt einen Spinnmilbenbefall an feinen Gespinsten, die die Blätter überziehen. Mit einer Wasser-Sprühflasche besprüht lassen sich diese Gespinste leicht sichtbar machen. Ein ungünstiges Klima im Gewächshaus (zu heiß und zu trocken) ist für den Befall verantwortlich. Hier hatte ich über Spinnmilben an meinen Gurken gebloggt.

Was ich übersehen hatte war, das ich Tomaten und Gurken gemeinsam im Gewächshaus stehen hatte. Das erwies sich als fataler Fehler. Tomaten lieben eine trockene Gewächshaus-Luft – Gurken mögen es eher feucht. Das Klima im Gewächshaus konnte sich also nicht richtig regulieren, es war für die Gurken viel zu trocken. Deswegen haben sich die Spinnmilben an den geschwächten Pflanzen eingefunden. Darauf muss man erstmal kommen ;-)

Manchmal hilft es schon, im Gewächshaus für besseres Klima zu sorgen, quasi als Vorbeugung gegen Schädlinge. Denn wenn die Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen haben, sind sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Man kann z.B ein einfaches Schattiernetz (hier zum Blogbeitrag zum Anbringen vom Schattiernetz) außen am Gewächshaus anbringen, um allzu kräftige Sonneneinstrahlung ein wenig abzumildern. In meinen Empfehlungen für nützliches Gewächshauszubehör findet sich auch noch der ein oder andere Helfer, der das Klima im Gewächshaus automatisch regulieren kann (z.B. ein automatischer Fensteröffner).

Viel Spaß beim Gärtnern im Gewächshaus!

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Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

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