Lesedauer 8 Minuten

Was bin ich um dieses Gerät geschlichen… Ich habe lange überlegt, ob ich mir einen Dörrautomat kaufen sollte oder nicht. Das war vor 2 Wochen und nun möchte ich ihn nicht mehr missen. Die Apfelchips vom eigenen Apfelbaum sind einfach zu köstlich geworden und die selbst geernteten Teekräuter aus dem Gartenbeet waren in nullkommanix gedörrt und mussten nur noch hübsch verpackt werden. Mit einem Dörrautomaten kann man Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze aber auch Fleisch (Beef Jerky) schnell und effizient trocknen. Die Lebensmittel werden dadurch haltbar und der Geschmack um ein Vielfaches intensiver. Zusätzlich weiß man so, welche Zutaten drin sind und man kann auf Zusatzstoffe gänzlich verzichten. Lies einfach weiter und erfahre, warum ein Dörrgerät eine tolle Erfindung für jeden ist, der einen Garten hat und für alle, die gerne selbstgemachte Leckereien haltbar machen und genießen möchten.

Obst und Gemüse getrocknet aus dem Dörrautomaten
Mit einem Dörrautomaten lassen sich Obst, Gemüse und Kräuter schnell haltbar machen

Warum dörrt man?

Das Dörren ist eine der ältesten Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln, die es gibt. Für das Trocknen im Haushalt ist die Lufttrocknung am besten geeignet. Im industriellen Maßstab werden zwar effizientere Trocknungsverfahren, wie z.B. die Gefriertrocknung angewendet, aber das klappt nicht bei uns in der eigenen Küche ;-)

Beim Dörren wird den Lebensmitteln schonend ein Großteil des Wassers entzogen. Ohne Wasser sind Pilze und Bakterien weniger aktiv – die Lebensmittel werden also haltbarer.

Schimmelpilze und Bakterien – die Hauptgründe für den Verderb – vermehren sich erst ab einem bestimmten Wassergehalt. Ziel des Dörrens ist daher, den Wassergehalt unter dieses Niveau zu senken.

Damit die Lebensmittel schnell trocknen, wird Wärme zugeführt. Dies beschleunigt den Trocknungsprozess und verhindert, das sich bereits während der Trocknung Mikroorganismen auf den Lebensmitteln vermehren. In einem Dörrgerät kann man die perfekte Temperatur einstellen, so dass man ein optimales Trocknungsergebnis in der kürzest möglichen Zeit erzielt.

Kräuter für Tee im Dörrautomat trocknen
Kräuter, z.B. für Teemischungen, lassen sich im Dörrautomaten schnell und bequem trocknen

Was kann man dörren?

Zum Dörren eignet sich eine Vielzahl von Lebensmitteln. Angefangen bei leckerem Obst über Gemüse bis hin zu Kräutern (perfekt für Tee oder selbstgemachtes Kräutersalz). Oder – ganz traditionell – Pilze!

Obst dörren

  • Äpfel
  • Birnen
  • Mirabellen
  • Pflaumen
  • Stachelbeeren
  • Weintrauben
  • Erdbeeren
    (ja, ok, Erdbeeren sind kein Obst :-)
  • Pfirsiche
  • Cranberries

Gemüse dörren

  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Möhren
  • Rote Bete
    (Vorsicht, Oxalsäure)
  • Tomaten
  • Grünkohl
  • Sellerie
  • Paprika
  • Chili

Kräuter dörren

  • Petersilie
  • Koriander
  • Schnittlauch
  • Liebstöckel
  • Thymian
  • Salbei
  • Rosmarin
  • Oregano
  • Teekräuter

Weiterhin eignet sich auch noch Fleisch zum Trocknen – besser bekannt als “Beef Jerky“. Das ist wirklich ein Hochgenuss. Getrockneter Fisch – Stockfisch – lässt sich ebenfalls im Dörrautomaten herstellen.

Wenn man gerne im Wald Pilze sammelt, dann sollte man unbedingt einen Teil der “Ausbeute” in feine Scheiben schneiden und trocknen lassen. Der einzigartige Geschmack gibt Suppen und Soßen den finalen “Kick”. Besonders Steinpilze sind getrocknet eine Delikatesse!

Vorteile und Nachteile eines Dörrautomaten

Wie bei vielen Dingen gibt es auch bei Dörrautomaten Vor- und Nachteile. Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht, ob ich die Resourcen dafür aufbringen möchte. Das Gerät ist wirklich groß und relativ teuer – ich habe genau abgewägt, ob sich die Anschaffung für mich lohnt. Schließlich könnte man ja auch im Backofen, der bei mir schon vorhanden ist, trocknen. Doch am Schluss haben die Argumente für das Dörrgerät überwogen. Hier sind die Vor- und Nachteile, die bei mir in der Waagschale gelandet sind:

Vorteile

  • ideale Temperatursteuerung
  • Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten
  • einstellbarer Timer
  • automatisches Trocknen ohne Aufsicht
  • geringer Arbeitsaufwand
  • mehrere Trocknungsebenen – viel auf einmal trocknen
  • leicht zu reinigen
  • schnell verstaubar auf dem Dachboden
  • energieeffizient
  • relativ leise

Nachteile

  • belegt Stellfläche in der Küche –
    je nach Ausführung die Gerätegröße –
  • wird im Herbst viel gebraucht und steht den Rest des Jahres ungenutzt herum
  • Energieverbrauch
  • Anschaffungskosten

Arten von Dörrautomaten

Es gibt mehrere Arten von Dörrautomaten zu kaufen. Die kleineren Geräte bestehen meist aus mehreren Kunststoffschalen, die übereinander gestapelt werden können. Diese eignen sich zum gelegentlichen Dörren von kleineren Mengen sehr gut. Die nächst größeren Modelle haben meist die Größe einer Mikrowelle und bieten dadurch mehr Platz für das Trockengut. In dieser Klasse bekommt man auch Geräte aus Edelstahl. Sie lassen sich leicht reinigen und versprechen eine besonders lange Haltbarkeit. Für “Profitrockner” sind sogar große Trocknungsschränke erhältlich. Dort passt nochmal wesentlich mehr rein als in die “Mittelklasse” – perfekt geeignet für Familien oder Gärtner, die besonders viel Gemüse oder Obst trocknen möchten. Ich habe mal ein paar Beispiele rausgesucht, den mittleren Dörrautomaten habe ich mir selbst gekauft.

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Klarstein Flavour Dry Dörrautomat, Edelstahl-Gehäuse, 6 Edelstahl-Ablagegitter, Temperatur: 35-75 C°, LCD-Touch-Display, Timer: 30 min.-24h, 360° Airflow Circulation, digitaler Thermostat, Edelstahl*
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Dörren ohne Dörrautomat im Backofen

Zum Dörren muss man sich natürlich nicht unbedingt einen Dörrautomaten kaufen, besonders nicht, wenn man es erst einmal ausprobieren möchte. Man kann genau so gut im Backofen dörren. Dort hat man jedoch den Nachteil, das man die Temperatur nicht so genau regeln kann, wie im Dörrautomaten. Zusätzlich braucht man noch zusätzliche Backofenroste, damit der Platz im Ofen gut ausgenutzt wird. Die Roste im Backofen sind recht grob, so dass gerade feineres Trockengut durchfallen kann. Dann kommt man um die Verwendung von Backpapier nicht herum. Dörrautomaten werden mit relativ feinen Trocken-Rosten geliefert, so dass dieses Problem gar nicht auftritt.

Ein weiterer Nachteil des Dörrens im Backofen ist, dass die Umluft-Funktion bei manchem Backöfen so viel “Wind” macht, so dass das Dörrgut im Backofen umhergewedelt wird.

Um im Backofen zu dörren, stellt man zuerst die gewünschte Temperatur ein – meist um die 55 Grad Celsius. Das vorbereitete Dörrgut wird luftig auf den mit Backpapier belegten Backofenrosten verteilt und in den Backofen gegeben. Danach stellt man den Timer (wenn vorhanden) auf die gewünschte Zeitspanne ein und los gehts. Während des gesamten Trocknungsvorganges bleibt die Backofentür immer ein Stückchen offen (Holzlöffel dazwischen klemmen), damit das verdunstete Wasser entweichen kann.

Überlegungen vor der Anschaffung

Bevor man sich einen Dörrautomaten anschafft, sollte man sich im Klaren sein, das er Platz benötigt. Wenn man ihn benutzt und auch, wenn man ihn gerade einmal nicht benötigt ;-) Ein Lager auf dem Dachboden oder im Keller ist also unbedingt erforderlich.

Damit die Anschaffung auch nachhaltig und sinnvoll ist, wählt man am besten ein Gerät, was (möglichst) lange halten wird. Dörrgeräte aus Edelstahl versprechen eine solche lange Haltbarkeit und sind dazu noch besonders einfach zu reinigen. Plastik wird mit der Zeit erfahrungsgemäß spröde und geht schneller kaputt, besonders unter Hitzeeinwirkung. Ich persönlich fühle mich auch besser, wenn ich weiß, dass meine Lebensmittel auf Metall getrocknet wurden.

Mein Dörrautomat-Test

Nun kommen wir zum interessantesten Teil dieses Beitrags: ich stelle Dir das Gerät vor, auf das letztendlich meine persönliche Wahl gefallen ist. :-)

Ich habe mir einen Dörrautomaten von Klarstein gekauft – das Modell “Flavour Dry”. Der hat mir von der Optik, der Ausstattung, vom Funktionsumfang und letztendlich auch vom Preis her am besten gefallen.

Die Ausstattung

Das Dörrgerät hat in etwa die Größe einer Mikrowelle (ca. 34 (B) x 31(H) x 45 (T) cm ) und residiert sicher auf 4 kleinen Standfüßen. Es hat 6 Einschübe für die 6 Edelstahl-Gitter (je ca. 30x33cm), die natürlich mitgeliefert werden. Der gesamte Innenraum ist ebenfalls aus Edelstahl. Zusätzlich ist noch ein Kunststoff-Boden (zum Auffangen von runtergefallenem Dörrgut und für Fruchtleder) und ein ganz feiner Einschub aus Kunststoff (für besonders kleines Dörrgut) im Lieferumfang enthalten.

An der Vorderseite des Geräts befindet sich eine Tür, die zur linken Seite öffnet und magnetisch verschlossen wird. Über der Tür ist ein LED-Segment-Display angebracht, was Temperatur und Zeitdauer anzeigen kann. Direkt daneben befinden sich die Touch-Knöpfe zur Bedienung. An den Seiten des Dörrautomaten, genau wie die Ober- und Unterseite des Geräts auch aus Edelstahl, befinden sich Belüftungsöffnungen. In der Rückseite des Geräts ist das große Lüftungsrad hinter einer Schutzabdeckung (Edelstahl) platziert.

Rechts und links findet man am Gerät zwei Griffmulden. Damit kann das der Dörrautomat besser transportiert werden.

Zum Lieferumfang des Dörrautomaten gehört schließlich auch noch eine umfangreiche mehrsprachige Bedienungsanleitung, die zusätzlich Auskunft über die Trocknungszeiten und Temperaturen für viele Lebensmittel erteilt.

Dörrgut vorbereiten

Bevor man mit dem Dörren starten kann, muss das Dörrgut erst einmal vorbereitet werden, damit es optimal und schnell durchtrocknet. Gemüse, Obst und Kräuter werden gewaschen und gründlich trocken getupft. Pilze werden geputzt.

Äpfel schneidet man in 2-3mm starke Ringe. Tomaten habe ich auch in Ringe geschnitten, man kann sie jedoch auch in Hälften trocken – dann wird jedoch vorher das Saatgut entfernt. Das Trocknen von Tomaten dauert als Hälften länger. Meine Mirabellen habe ich halbiert, was sich als ausreichend erwiesen hat. Von den Kräutern werden ganze Blättchen abgezupft und von den harten Stielen getrennt. Von sehr feinen Kräutern, wie z.B. Thymian, trockne ich ganze Zweiglein.

Generell gilt es hier, wie so oft, ein wenig zu experimentieren, wie man jedes Trockengut am besten schneidet, damit es gut durchtrocknet. In der Anleitung stehen auch noch einige Hinweise dazu drin.

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Funktionsweise

Das Gerät ist wirklich einfach zu bedienen, auch Menschen mit ausgeprägter Elektrogeräteallergie sollten damit keine Probleme haben.

Nachdem das Dörrgut eingeschoben wurde, schließt man zuerst die Tür und steckt den Stecker in die Steckdose. Danach erwacht das kleine “Mäusekino” an der Vorderseite zum Leben und fordert zur Eingabe der gewünschten Parameter auf. Ein Druck auf den ON/OFF-Schalter schaltet ein und aus. Mit dem TEMP/TIME-Schalter wechselt man zwischen Temperatur- und Zeiteinstellung. Über die Plus- und Minustasten wählt man schnell und wirklich einfach den gewünschten Wert aus. Das große und helle Display zeigt die Werte zuverlässig und gut sichtbar an.

Die Temperatur kann zwischen 50°C und 70°C in 5°C-Schritten eingestellt werden. Die Zeit lässt sich von 30 Minuten bis 24 Stunden in Halbstundenschritten einstellen (Format HH-MM).

Sofort nach der Eingabe der Daten beginnt das Gerät mit seiner Arbeit. Es ist dabei angenehm leise und schnurrt vor sich hin. Der Luftzug innerhalb des Trocknungraumes ist sehr sanft, so dass nichts vom Dörrgut umhergewirbelt wird. Man muss sich jetzt um nichts mehr kümmern, bis die Trocknung abgeschlossen ist.

Sobald die eingestellte Zeit abgelaufen ist, piepst das Dörrgerät exakt 20 Mal (ziemlich durchdringend) – fertig! Jetzt wird nur noch schnell kontrolliert, ob alles ausreichend trocken geworden ist. Wenn nicht, gibts noch ein paar Minuten extra Trockenzeit obendrauf.

Trocknen im Dörrautomaten
Obst und Gemüse wird im Dörrautomaten haltbar gemacht. Das Aroma wird intensiver. Ein Genuß!

Der Dörrvorgang

Während des Trocknens sorgt der Dörrautomat dafür, das die eingestellte Temperatur jederzeit eingehalten wird. Das ist wichtig, damit die Trocknung so schnell wie möglich erfolgt und alle Vitamine und Mineralstoffe in den Lebensmitteln erhalten bleiben. Während des gesamten Dörrvorgangs sorgt ein kräftiger Lüfter für einen steten Luftstrom im Gerät, der die verdunstete Feuchtigkeit ableitet und frische Luft in den Innenraum bringt.

Nach und nach trocknet die Oberfläche des Dörrguts ab. Die Feuchtigkeit aus dem Inneren der Lebensmittel wird nach außen transportiert und verdunstet dort ebenfalls. Wenn der gewünschte Trockengrad erreicht ist, kann man die Lebensmittel entnehmen und einlagern. Die genaue Zeitdauer ist in der Anleitung nur ungefähr angegeben, das muss man durch eigene Tests herausfinden. Man kann jederzeit die Tür des Geräts öffnen und prüfen, ob alles bereits ausreichend trocken geworden ist.

Nach der eingestellten Trocknungszeit meldet sich der Därrautomat unüberhörbar mit 20 “Piepsern”, um zu signalisieren, das er mit seiner Arbeit am Ende angelangt ist.

Während des Dörrvorgangs wird das Gerät an der Außenseite warm, aber nicht heiß. Die wärmste Stelle ist hinten am Lüfterrad, dort sitzt wahrscheinlich das Heizelement.

Gedörrte Lebensmittel lagern

Die fertig getrockneten Lebensmittel lagert man am besten luft- und lichtgeschützt in Gläsern oder Dosen. Wichtig ist, dass keine Luft herangelangen kann. Das Trockengut nimmt sonst Feuchtigkeit aus der Luft auf und verdirbt schnell.

Reinigung des Dörrautomaten

Der Klarstein Dörrautomat ist sehr leicht und bequem zu reinigen, denn der Innenraum besteht komplett aus Edelstahl. Mit einem feuchten Tuch lässt er sich gut auswischen. Die Einschübe sind ebenfalls aus Edelstahl. Sie können in der Spülmaschine gereinigt werden. Hier muss man aufpassen, dass die Spülmaschine auch ausreichend groß ist. In meiner Maschine muss ich sie etwas schräg einsortieren, damit der Wasser-Verteil-Rotor (wie heisst das Ding eigentlich korrekt?) nicht daran hängen bleibt.

Wenn man sich die Reinigung der Roste sparen möchte, dann kann man auf spezielle Antihaft-Dörrfolien zurückgreifen.

Fazit

Trockenobst und -gemüse, Tee und Trockenpilze selbst herzustellen macht einen Riesenspaß und ist gesund, denn man weiss genau, was drinsteckt. Ein Dörrautomat kann dabei eine große Hilfe sein, besonders wenn man schnell und größere Mengen trocknen möchte. Der Geschmack der Lebensmittel wird durch das Trocknen noch intensiver und besser. Die Lebensmittel lassen sich getrocknet lange lagern, so dass man sich prima Vorräte für den Winter herstellen kann. Zu Weihnachten ist selbst hergestellter Tee oder krosse Apfelringe vom eigenen Apfelbaum ein tolles Geschenk für liebe Menschen – oder für sich selbst ;-)

Ich persönlich freue mich besonders jetzt in der Erntezeit (habe ja einen eigenen Garten) über dieses Gerät und möchte es nicht mehr missen. Ich habe mir bereits leckere Teekräuter getrocknet, besonders die Rosenblütenblätter werden später ein echter Hingucker in der Teekanne sein – sie haben beim Trocknen ihre tolle Farbe behalten! Weiterhin habe ich mich auch schon mit Erfolg an getrockneten Apfelringen versucht (vom Gravensteiner) und meine leckersten Mirabellen getrocknet. Die Mirabellen sehen getrocknet aus, wie Rosinen, schmecken aber 100x besser! Damit werden ich demnächst Kekse backen.

Der Kreativität sind beim Trocknen keine Grenzen gesetzt – besondern wenn man sich auch einmal an Beef Jerky versuchen möchte. Dieses Trockenfleich soll im Dörrautomaten besonders gut werden – das probiere ich als nächstes aus.

Im Winter, wenn das Dörrgerät nicht mehr gebraucht wird, wandert es Platz sparend auf den Dachboden (Karton aufheben!) und wartet dort auf seinen nächsten Einsatz.

Ich hoffe, ich konnte Dir die eine oder andere Frage zum Thema Dörrautomaten beantworten. Wenn nicht, dann schreib mir doch einen Kommentar unter diesen Beitrag! Vielleicht wirst du ja auch bald zum TrockenObstGemüsePilze-Fan! ;-)

getrocknetes Obst in Gläsern gelagert als Vorrat lange haltbar
In Gläschen verpackt kann man Getrocknetes lange lagern.

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Author

Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

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