Die STIHL FSA56 Motorsense im Test

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Endlich ohne Kabel und Lärm den Rasen trimmen!

Wenn es darum geht, einen schönen Rasen zu haben, dann stößt man mit purem Rasenmähen schnell an Grenzen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Kanten, Bäume, Pfähle – da kommt der Rasenmäher nicht ran. Es bleibt immer ein „Büschel“ Rasen stehen, was dann natürlich nicht ins Bild passt. Eine Motorsense schafft da Abhilfe! Ich als Fan von Akku-Gartengeräten war da natürliche extrem froh, als mir STIHL anbot, die Motorsense mit dem schönen Namen FSA56 zu testen. Ab geht’s!

Stihl Motorsense FSA56

Die Akku-Motorsense FSA56

So sieht das gute Stück aus. Ein Traum aus Metall, Kunststoff und orange ;-) Das Gerät wiegt gerade mal 2,5 Kil0, liegt ausgesprochen gut in der Hand und fühlt sich wertig und stabil an. Der Antriebs- / Akkuteil befindet sich am oberen Ende – wie man es von Motorsensen kennt. Der Akku wird einfach in den vorgesehen Einschub geschoben und rastet deutlich ein. Dabei gibt es 2 Stufen – das erste Einrasten fixiert den Akku, ohne daß die Kontakte miteinander in Berührung kommen. Bei der zweiten Stufe verbindet sich der Akku dann mit dem Gerät und die Stromversorgung ist hergestellt.

Der Akku

Der Li-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 1,6Ah und einen Energieinhalt von 59Wh – bei einer Spannung von 39V. Für den FSA56 wird eine theoretische Laufzeit von 20 Minuten angegeben. Bei meinem Test habe ich diese Zeit knapp unterschritten. Die Sense lief jedoch durchgehend – dazu später mehr. Der Akku lässt sich in etwas über 40 Minuten komplett aufladen.  Um durchgehend einen Tag lang zu mähen bräuchte man also 3 Akkus und 2 Ladegeräte ;-) Am Akku ist eine Ladezustandsanzeige, die nach Knopfdruck verrät, wieviel Energie für das Mähvergnügen noch verfügbar ist.

Der Bedienteil

In der Mitte des Geräts ist der Softgriff, der Startknopf und der Sicherheitsschalter untergebracht. Ein verstellbarer Bügelgriff erleichtert das Anfassen mit der zweiten Hand und somit auch die Führung der Sense. Der Knopf zur Längenverstellung ist auch im mittleren Bereich angebracht. Die Motorsense lässt sich so verschiedenenen Körpergrößen anpassen – damit kann man ergonomisch und ohne Rückenschmerzen mähen. Wunderbar!

 

Der Mähkopf

Der Mähkopf hat eine Schnittbreite von ca. 280mm Durchmesser. Wie man es von Motorsensen kennt, rotieren zwei Kunststoff-Schneidfäden und kürzen so das Gras. Ein orangener Schutz verhindert, daß Gras und Steinchen in Richtung Bediener katapultiert werden. Ein kurzes Aufstoßen des Mähkopfs auf harten Untergrund lässt etwas Faden nachrutschen, der auch automatisch auf die korrekte Länge gekürzt wird. Der Faden befindet sich auf einer wechselbaren Spule. Die ist recht einfach auszutauschen. Es gibt leider keine Info, ob man den Faden selbst nachfüllen kann oder ob man die Spule jedes mal neu kaufen muss. Rein optisch würde ich sagen, daß man mit etwas handwerklichen Geschick selbst nachfüllen kann, auch wenn das nicht gewünscht ist. Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Garten-Punker? ;-)

Der Parzelle94-Mäh-Test

Nun aber genug zu den technischen Details – jetzt wird gemäht. Der Akku ist randvoll geladen und der Rasen steht hoch. Mein Nachbargrundstück ist extrem verwildert und wird jetzt zur Challenge für den STIHL FSA56. Das Gras wurde schon lange nicht mehr gemäht. Wow – wie leise das Gerät arbeitet! Der Elektromotor ist kaum hörbar, nur das Surren des Mähfadens dringt an meine Ohren.

Doch der FSA kommt bei dieser Aufgabe nur schleppend voran. Dafür ist er einfach nicht gemacht – ich habe ihm zu viel zugemutet. Er ist eher ein Mäher für den gepflegten Rasen zuhause. Für die verwilderten Ecken bzw. zum „Freischneiden“ nimmt man besser einen anderen Mäher mit Messern aus Metall. Nicht desto trotz war ich tapfer und habe das verwilderte Stück zu mähen versucht. Ein Stückchen von 2×2 Metern hat er geschafft – dann war der Akku leer (Laufzeit etwa 20 Minuten). Problematisch bei dieser Aufgabe war nicht die Leistung des Geräts, sondern eher die Fadentechnik. Der Faden hat Probleme mit verfilztem Gras. Könnte man ein Messer an der Motorsense montieren, dann hätte es sicherlich funktioniert.

Nach diesem „Härtetest“ habe ich den Akku wieder aufgeladen und die Test-Location gewechselt. Auf meine frisch gemähte Rasenfläche. Jetzt kommen alle Stellen dran, wo ich mit dem Rasenmäher nicht herankam. Um meine Himbeerhecke, an Pfählen, an der Zaunkante, am Weg, an den Betonborden – überall wachsen noch unschöne Grasbüschel. Mit dem Rasentrimmer sind diese kleinen optischen Unzulänglichkeiten schnell entfernt. Nachdem ich die Arbeiten beendet hatte, war der Akku noch halb voll. Der Faden erwies sich dabei als recht robust – ich musste nur selten den Faden verlängern (Auftippen). Selbst Kontakt zu den Betonkanten verzieh er großzügig.

Aufpassen heisst es jedoch, wenn man an Bäumen und Pflanzen mäht. Der Mäher hat nach vorne hin serienmäßig keinen Schutzbügel, so daß schnell die Rinde verletzt wird bzw. man Stauden oder Zierpflanzen, die zu nahe an der Rasenkante wachsen, mit abschneidet. Gerade Bäume finden Verletzungen im unteren Stammbereich nicht gut, so daß man da besonders gut aufpassen muss. Nach einiger Zeit hat man jedoch den Schneideradius des Mähers im Gefühl und diese „Anfängergfehler“ passieren nicht mehr. Es gibt als Zubehör jedoch einen Abstandhalter im Angebot.

Mein Fazit:

Die Akku-Motorsense FSA56 ist perfekt für das optische Tuning von Rasenflächen nach dem Mähen mit dem Rasenmäher. Kanten putzen ist sein Metier – bei dieser Arbeit fühlt er sich pudelwohl. Aber auch an unzugänglichen Stellen im Garten, wo man mit dem Rasenmäher nicht hinkommt, lässt sich prima damit arbeiten. Die Sense liegt gut in der Hand und dank der verstellbaren Länge und dem Griffbügel bekommt man auch bei längerem Arbeiten keine Rückenschmerzen. Dabei ist das Gerät sehr leise – man braucht keinen Gehörschutz. Der Akku hat eine ausreichende Laufzeit und ist in etwa 40 Minuten komplett wieder aufgeladen. Und man spart sich das nervige Stromkabel dank Akkutechnik! Etwas unschlüssig bin ich beim Thema Fadenspule. Es ist zwar komfortabel, eine leere Spule einfach gegen eine volle auszutauschen, ich würde es jedoch besser finden, wenn man selbst neuen Faden aufwickeln könnte. So wird Müll vermieden – man muss jedes mal die leere Kunststoff-Spule wegwerfen. Nach getaner Arbeit nimmt die schlanke Akkusense im  Geräteschuppen fast gar keinen Platz weg. Man darf nur nicht vergessen, im Winter den Akku ins Haus zu holen und vor Frost zu schützen. Alles in Allem ein schönes und nützliches Gerät, was mir meine Rasenpflege ungemein erleichtert.

Weitere Infos zum Gerät gibts hier direkt beim Hersteller: Infos über die STIHL Akku-Motorsense FSA56

Author: Stefan

Seit 2006 Schrebergärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun ;-) Besuchen Sie die Parzelle 94 auch auf Google+!

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2 Kommentare

  1. Hallo Stefan!
    Ich bin ja auch ein Fan von Akkugeräten, da wir im Garten keinen Strom haben. :-(
    Manchmal geht es aber leider nicht, wie z.B. bei einem Häcksler. Ein Benziner ist mir zu teuer. Also wird diese Woche eine Elektrohäcksler beim Discounter gekauft und beim Gartennachbarn um Strom geschnorrt. ;-) Ich brauch das Teil ja nicht ständig…

    Eine Akku-Motorsense wäre auch noch was für mich, weil es echt keinen Spaß macht gebückt mit meiner Kantenschere durch den Garten zu robben.

    Aber erstmal eins nach dem anderen… (hätte gegen sponsoring ja auch nix einzuwenden) ;-).

    Viele Grüße aus Uelzen
    Daniela

    P.S. Hast Du demnächst mal wieder einen Auftritt bei mdr um 4?

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    • Hey Daniela! Ich schnorre immer den Häcksler beim Nachbarn ;-) Ich brauche den so selten, daß man sich in der Gartensparte einen teilen kann. Die Sense ist echt toll und mir mittlerweile echt ans Herz gewachsen. Die muss man nur aus dem Schuppen holen, Knöpfchen drücken und schon surrt sie los. Leider muss ich sie wieder abgeben ;( Egal- steht auf meiner Weihnachts-Wunschliste. Ich weiss noch nicht, ob wir noch eine Sendung für den MDR machen dieses Jahr. Bin in der 2. Jahreshälfte so selten im Garten gewesen, mal sehen ob wir Themen finden. Aber es kommt auf jeden Fall noch eine Ausgabe! Viele Grüße aus der Parzelle!

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