Sensorpush / Bluetooth – Temperatur- und Feuchtesensor im Test

Ein Sensor für Feuchtigkeit und Temperatur mit Smartphone-Anbindung

Wie misst man Feuchtigkeit und Temperatur über einen langen Zeitraum, wenn man nicht immer da sein kann? Mit einem intelligenten Sensor natürlich! Der Sensorpush ist so ein Ding. Er ist nur ca. 3x3cm groß, leuchtend blau und kann per Bluetooth mit einem Smartphone (Android und iOS) kommunizieren. Das Gerät kann 20 Tage lang jede Minute die Temperatur- und Feuchtewerte speichern. Diese Werte werden auf dem Smartphone ausgewertet und auf Wunsch sogar als CSV-Datei auf den Computer kopiert, wo man sie z.B. in eine Tabellenkalkulation importieren kann. Dabei ist der Sensorpush extrem präzise und lässt sich sogar mit Referenzwerten kalibrieren! Eine Alarmfunktion (auf dem Smartphone) beim Über- und Unterschreiten von eingestellten Temperaturen und und Feuchtewerten ergänzt die Funktionalität des Sensors sinnvoll. Mit einem separat erhältlichen WiFi-Gatway lässt sich der Sensor sogar in ein WLAN einbinden. Info: Der Sensor ist nicht wasserdicht.

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten für diesen kleinen Helfer. In der Galerie habe ich einige davon aufgezählt:

 

Tolle Einsatzmöglichkeiten

 

Im Gewächshaus ist es manchmal wichtig, die Temperatur- und Feuchtewerte zu kennen. Gurken mögen z.B. sehr feuchte Luft – wenn es zu trocken und warm ist, können sich fiese Spinnmilben einfinden. Mit dem Sensor hat man alles unter Kontrolle. Aber auch ausserhalb des Gartens ist es manchmal wichtig, über Tempatur und Feuchte Bescheid zu wissen. Sei es der Vorratskeller (Schimmelgefahr) oder die Erdmiete (Frostgefahr), die Frostüberwachung im Pflanzen-Winterquartier, der Weinkeller, der Kühlschrank (welche Temperatur ist da drinnen wirklich oder wie „warm“ ist es in der Gefriertruhe – Messung ohne die Tür zu öffnen!) Nicht zuletzt kann man mit diesem Sensor die Raumtemperatur zuhause oder auch z.B. im Auto überwachen. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten – gleichzeitig ist das Gerät klein, unauffällig und die Batterie hält fast ein Jahr lang. Durch das praktische Loch im Sensor kann man ihn auch aufhängen!

Einfache Einrichtung und Bedienung

 

Der Sensorpush ist leicht eingerichtet. Zuerst entfernt man den Batterieschutz. Danach ist der Sensor aktiviert. Anschließend wird die App auf das Smartphone installiert – alle weiteren Schritte zur Einrichtung werden auf dem Bildschirm angezeigt. Im ersten Schritt legt man den Sensor auf das Display. Das Smartphone nimmt daraufhin Kontakt mit dem Gerät auf und verbindet sich. Fertig! Schon kann es losgehen. In der App hat man die Möglichkeit, die Einheiten einzustellen, den Sensor exakt zu kalibrieren, Alarme einzustellen und noch viel mehr. In der Datenauswertung hat man die Wahl zwischen Momentan-, Wochen- und Monatsansicht – je Wert in übersichtlichen Kurven und sogar – sehr interessant – in Verteilungsdiagrammen. In der App lassen sich mehrere Sensoren verwalten. Leider ist die App momentan nur auf Englisch verfügbar.

Batteriewechsel und Innenleben

Der Batteriewechsel ist schnell erledigt. Man benötigt eine Batterie vom Typ CR2477. Mit einer Kreditkarte löst man die untere Abdeckung und gelangt sofort an das Innenleben. Eine weiße Platine mit Elektronik kommt zum Vorschein. Hebt man diese an, kommt man an die Batterie. Der Wechsel ist schnell erledigt. Danach drückt man die Platine wieder an ihren Platz und setzt die Abdeckung wieder ein. Fertig!

 

Der kleine Sensor ist ab sofort hier erhältlich: Sensorpush kaufen*

 

 

Author: Stefan

Seit 2006 Schrebergärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun ;-) Besuchen Sie die Parzelle 94 auch auf Google+!

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1 Kommentar

  1. Ich bin ja eigentlich kein Freund von diesem ganzen Smarthome-Kram. Aber ich muss zugeben, es ist wirklich superpraktisch. Vor allem im Gewächshaus und im Winterquartier.

    LG Jessica

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