Langstroth Magazin Einzelkomponenten

Der Schwarm steht im Keller – Beste Zeit um die Langstroth-Magazinbeute vorzubereiten!

Das sind die Einzelteile der Beute.

Langstroth Magazin Boden

Ganz unten befindet sich der Boden. Er hat einen Fluglochverschluss, den man entnehmen kann.

Langstroth Magazin Boden mit abnehmbarer Fluglochverkleinerung

Bei Bedarf kann man auch das gesamte Flugloch schnell öffnen.

Langstroth Magazin Boden mit Fluglochverschluss

Auf diesen Boden wird die erste Zarge mit Rähmchen gestellt.

Langstroth Magazin Boden und erste Zarge mit Rähmchen

Die Rähmchen – 10 Stück) hängen im Längsbau in Richtung des Fluglochs. Das ist super, denn dann sind die Bienen schnell am Flugloch, wenn es Ärger gibt. Im Querbau, also alle Waben 90 Grad gedreht, müssten die Bienen erstmal nach unten und dann nach vorne zum Flugloch – dauert zu lange. Also Längsbau.

Rähmchen Langstroth mit Markierung

Die Rähmchen haben auch eine spezielle Ausrichtung. Die Reißzwecken markieren die korrekte Position, damit man nach der Entnahme einer Wabe diese auch wieder in der korrekten Ausrichtung in den Bienenstock reinsetzt.

Die Mittelwände, die in die Rähmchen eingelötet sind, haben eine spezielle Ausrichtung, das hier zu erklären wäre jedoch sehr langwierig – danach kann man googeln. Oder einfach diese Website ansehen ;-)

Folie über Rähmchen Langstroth

Auf die Zarge mit den Rähmchen wird eine transparente Folie gelegt. Die hindert die Bienen zum einen daran, den Brutraum zu verlassen und andererseits kann man bereits durch die Folie hindurch die Bienen betrachten, ohne das sie einem gleich um die Ohren fliegen.

Langstroth Magazin ohne Deckel

Auf die erste Zarge wird dann eine Leerzarge gestellt. Sie ist der Behälter für die Futterstelle. Der Schwarm wird in der Anfangszeit mit Zuckerwasser gefüttert, damit er erstarken kann und sofort mit dem Bauen von Waben anfängt. Die Königin soll ja schließlich Eier legen können und dafür wären Waben nicht verkehrt.

Langstroth Magazin Futterbehälter

So sieht die Fütterung aus. Es ist nix anderes als ein viereckiger Kasten, in den man das Zuckerwasser reinschüttet. Der Kasten ist unten fest verleimt, so daß nichts auslaufen kann. Damit die Bienen nicht ertrinken, befindet sich ein Rattan-Gewebe (kennt man u.a. von geflochtenen Stühlen) darin. Das schwimmt auf dem Wasser und damit auch die Bienen, die so ungestört Schlemmen können, ohne abzutauchen.

Langstroth Magazin Folie

Auf die Futterzarge kommt wieder eine Folie – gute Sicht garantiert.

Langstroth Magazin komplett

Zu guter letzt schließt ein Isolationsdeckel das Magazin nach oben hin ab. Den habe ich leider vergessen zu fotografieren. Es ist im Prinzip eine Holzfaserplatte, die Wärme und Hitze gut abschirmt, in einen Holzrahmen eingebaut. Dieser Deckel hat die selben Abmessungen wie eine Zarge, so daß er bündig abschließt. Darüber befindet sich ein Stülpdeckel aus weißem Kunstoff – schützt vor Regen und macht keine Trommelgeräusche wie z.B. ein Metalldach.

So, die Beute wäre komplett und wenn alles so funktioniert, wie in der Theorie, kann dem Imkerspaß nichts mehr im Wege stehen. Doch wie im richten Leben kommt erstens immer alles anders, und zweitens als man denkt – lest im nächsten Blogbeitrag, was mir beim Einschlagen des Schwarms passiert ist und welche Fehler ich gemacht habe. Ein Graus ;-) Aber beim ersten Schwarm ist es vielleicht gar nicht mal schlecht, Fehler zu machen, denn aus Fehlern lernt man. Und Bienenstiche beschleunigen das Lernen ungemein.

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Autor

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