Der Ritterschlag für meinen Gartenblog

Plötzlich holt mich das leise „pling….“ des Emailprogramms aus meinem Büroalltag . Oh – eine neue Mail an Parzelle94! Gleich mal nachschauen. Burdaverlag – Redakteurin – „Mein Schöner Garten“ – was denn hier los? Ich musste kurz inne halten – was will denn diese „Institution“ in Sachen Gartenzeitung von mir, dem kleinen Gartenblogger aus dem Schrebergarten irgendwo im Nirgendwo am Rande der Republik? Dieses Geheimnis sollte jedoch bald gelüftet werden.

Parzelle94 Mein Schoener Garten Titelblatt

Die Zeitschrift ist auf mich aufmerksam geworden

Ich beantwortete die Mail und nach einigen Tagen telefonierte ich dann mit der Redakteurin. Sie sagte mir, das ein Sonderheft zum Thema „Schrebergärten“ entstehen soll und ich sei einer der wenigen Gartenblogger, die regelmäßig aus dem Schrebergarten berichten. Sie hatte mich bei Ihren Recherchen im Internet gefunden und mich gleich angeschrieben. Ich fühlte mich natürlich über derartige mediale Aufmerksamkeit sehr geehrt und sagte prompt zu. Man muss bedenken, das die Zeitschrift „Mein schöner Garten“ seit 1972 (Wikipedia) erscheint und mit einer Auflage von über 360.000 Exemplaren zu den Schwergewichten in der Gartenzeitungsbranche zählt! Regelmäßig erscheinen themenspezifische Sonderhefte, in denen die Parzelle4 nun auch in Erscheinung treten darf.

Parzelle94 Mein Schoener Garten Artikel Seite 1

Dies ist die erste Seite meines Artikels. Viele große bunten Bilder fügen sich in den Text ein – ich finde es sehr ansprechend gelayoutet. Das Foto von mir im Beet stammt übrigens von meiner Freundin Jessica, die Profifotografin ist. Die anderen Fotos im Heft sind von mir.

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So entsteht ein Artikel in der Gartenzeitung

Alles beginnt mit der Planung in der Redaktion. Eine Redakteurin oder ein Redakteur bekommt das Thema des nächsten Heftes und beginnt mit der Materialsuche. An dem Punkt stieß die Redakteurin bei der Recherche im Internet auf www.parzelle94.de. Und die Seite hat ihr anscheinend gut gefallen ;-)

Danach nahm sie Kontakt mit mir auf per E-Mail, gefolgt von einem kurzen Telefonat. Darin konnten wir alle Details klären. Sie bat mich um Zusendung von Fotomaterial, welches man im Artikel veröffentlichen könnte. Da ich massenweise davon vorliegen habe, war das gar kein Problem.

Einige Wochen später (sie rief im Februar an und der Artikel erschien erst Ende Juni) meldete sich die Texterin des Artikels bei mir. Zu diesem Zeitpunkt existierte bereits ein Layout-Dummy vom Artikel – d.h. ein fertig gestalteter Artikel mit meinen Bildern, jedoch noch mit Blindtext an den Stellen, wo nachher die Überschriften,  Zwischenüberschriften, Bildbeschriftungen und der fertige Fließtext erscheinen wird. Dieser „Dummy“ war die Grundlage für die Texterin, die benötigte Textmenge genau zu kennen.

Mit ihr habe ich auch telefoniert, jedoch sehr viel (also ich meine SEHR VIEL ;-) ausführlicher als beim ersten Telefonat. Sie fragte mich so richtig aus, erkundigte sich über das Leben im Schrebergarten, wie ich dazu gekommen bin und was für mich die Faszination im Garten ausmacht (und noch 1000 andere Fragen). Aus diesen vielen vielen Informationen strickte sie sich dann den Artikel zusammen.

Parzelle94 Mein Schoener Garten Artikel Seite 2

Ich darf Probelesen und dann geht es in den Druck

Nach kurzer Zeit ist der Artikel fertig. Ich bekomme ihn per E-Mail zugeschickt, um ihn vor der Veröffentlichung noch einmal probezulesen. Es kann bei der Fülle von Informationen natürlich passieren, das sich Fehler einschleichen oder das am Telefon etwas falsch verstanden wird – war aber alles fein. Der zuständige Fotoredakteur hat mittlerweile von mir die hochaufgelösten Fotos bekommen und eingebaut.

Nach meiner Freigabe ging der Artikel dann in den Druck und ein paar Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin bekam ich das Heft vorab zugeschickt.

Die Reaktionen auf den Artikel

Schon bald nach der Veröffentlichung des Hefts trudelten die ersten Reaktionen von Leserinnen (ja, alles Frauen) ein – hauptsächlich per Facebook. Mein Glück war, das am Erscheinungswochenende Petrus seine Pforten öffnete und somit perfektes Wetter war für einen gemütlichen Lesenachmittag auf der Couch ;-)

Leider konnte ich keine vermehrten Websiteaufrufe feststellen, was aber daran liegen mag, das der Sprung von der Zeitung zum Internet vielleicht doch noch zu gross ist. Das ist aber nicht schlimm.

Ich habe mich riesig über den Artikel gefreut – zumal in einem solch renommierten Magazin. Es hat mich schon mit etwas Stolz erfüllt, von ihnen angeschrieben worden zu sein, ohne mein Zutun. Toll!

Ein großes Dankeschön an die gesamte Redaktion, die Texterin und an den netten Bildredakteur – es war mir eine Freude.

 

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Autor

Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

4 Kommentare

  1. Avatar

    Meinen Glückwunsch zu deinem Artikel. Ich finde, wir als Hobbygärtner sollten viel öfter unsere Erfahrungen teilen und Anderen zugänglich machen und du gehst da mit gutem Beispiel voran. Weiter so!

    • Stefan
      Stefan

      Danke! ;-) Ja, das denke ich auch und ich finde es wichtig, das man sich austauscht, denn so kann man von den Fehlern und aus den Erfolgen der anderen viel lernen. Viele Grüße aus der Sommerhitze!

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