Kartoffelbeet Mischkultur

Die Kartoffelernte 2013 stand auf dem Programm! Wetter super – Kartoffelpflanzen alle vertrocknet – jippie!

Aber das Beet, das ich im Sommer immer schön ignoriert hatte, sah fantastisch verunkrautet aus. Das musste erstmal weg, also Unkraut jäten!

Unkraut Jäten vor der Kartoffelernte

Schon während des Jätens kamen die ersten Knöllchen zum Vorschein. Sahen sehr lecker aus!

 

frisch geerntete Kartoffeln

Und noch ein paar Knollen. Hatte verschiedene Sorten gesteckt, um den Ertrag zu vergleichen – aber alle hatten in etwa das selbe Ergebnis – enttäuschend… ;-(

 

einzelne Kartoffel auf dem Beet

An vielen Pflanzen war genau eine große Kartoffeln dran und daneben nur noch kleine Kartöffelchen.

Kartoffel auf dem Beet Kartoffelernte

Mit der Grabegabel habe ich die guten Stücke aus der Erde geholt. Ganz schön schweißtreibend!

Kartoffeln in einem Eimer

So sah die Ausbeute nach dem halben Beet aus.

Kartoffeln in einem Eimer

Und so nach dem ganzen Beet. Nicht die Wucht. Viele kleine Kartoffeln. Die grösseren, die man hier sieht, sind Reste aus dem Keller von normalen Supermarktkartoffeln gewesen. Die scheinen auf hohen Ertrag auch unter schlechten Bedinungen gezüchtet worden zu sein. Warum auch nicht. Meine alten Sorten waren dieses Jahr noch mickriger als im Vorjahr.

kleine Kartoffeln auf einer Hand

So sahen die kleinen Dinger dann aus. Aber mit etwas Butter und Rosmarin kann ich mir sie trotzdem gut neben einem Steak auf dem Teller vorstellen ;-)

 

Warum hat das dieses Jahr mit den Kartoffeln nicht funktioniert:

Problem 1: Der Boden war ausgelaugt und schlecht gedüngt. Da bei mir kein Mineraldünger aufs Beet kommt, muss ich mir für nächstes Jahr was anderes einfallen lassen. Bei meinem sandigen Boden wird es nicht einfach werden.

Problem 2: Hatte nicht angehäufelt. Das könnte man im nächsten Jahr mal machen.

Problem 3: Es war zu trocken. Ich habe absichtlich dieses Jahr mal nicht gegossen. Aber wer hat schon mit so einem trockenen Sommer gerechnet… Ich nicht! ;-) Denke mal, das die schlechte Ernte an zu wenig Wasser gelegen haben könnte. Aber wenn ich dieses Jahr mit Leitungswasser hätte gießen müssen (die Regenfässer waren in dieser Saison fast immer leer), dann wären das Luxuskartoffeln geworden und ich hätte bei der Wasserrechnung einen Herzinfarkt bekommen!

Alles in allem war diese miese Ernte eigentlich vorherzusehen, aber Ansporn, nächstes Jahr einiges besser zu machen!Dennoch reichen die geernteten Kartoffeln immerhin für 2-3 Mahlzeiten aus, die wir uns aber dann auch wirklich mit viel Hochgenuss schmecken lassen werden ;-)

 

 

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Seit 2006 Kleingärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun - besuche mich auf Instagram und Facebook! Mehr über mich

1 Kommentar

  1. Avatar

    Da muss ich grinsen. In meinem alten Garten ging es mir genauso. Hatte auch versucht Kartoffeln in der Tonne zu ziehen. Ich habe ganz verzweifelt nach etwas Ertrag gesucht. Aber die kleinen Kartöffelchen waren dafür sooooooo lecker. Dann war ich wieder zufrieden.

    Drea

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