Gladiolen einlagern für den Winter

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Vor 2 Wochen hatte ich meine Gladiolen ausgegraben. Seit dem lagen sie zum Nachreifen in meiner Laube. So hatten die Zwiebeln noch die Gelegenheit, die letzten Nährstoffe aus dem Laub einzulagern. Nun wurde das Laub braun und es war an der Zeit zum Gladiolen einlagern.

Ich habe das vertrocknete Laub entfernt – es ließ sich ganz leicht mit der Hand von der Zwiebel lösen.

Momentan liegen alle Zwiebeln zum Trocknen im Heizungskeller. Dort bleiben sie jetzt 2-3 Tage, dann entferne ich die Wurzeln, Brutzwiebeln und die papierartige Schale, die die Zwiebeln umgibt. Dort nisten sich gerne Schädlinge ein. Die Zwiebeln faulen leider auch leicht. Wenn sie zu feucht lagern.

Die Zwiebeln sind in dieser Saison gewaltig gewachsen, einige haben sich sogar verdoppelt! Diese hingen noch zusammen, habe sie vorsichtig mit den Händen getrennt. Aus eins mach zwei, manchmal sogar 3 ;-) Nun habe ich über 70 Gladiolenzwiebeln – 50 hatte ich gepflanzt. Super, oder?

Die Zwiebeln kommen, nachdem sie schön abgetrocknet sind, in ein luftiges Netz und dann in den kühlen, frostfreien und trockenen Keller. Dort können sie schlummern, bis ich sie im nächsten Jahr wieder gegen Anfang April zum vorkeimen in Kisten lege. Dieses Jahr hat sich das wunderbar bewährt, die Pflanzen haben wesentlich eher geblüht als die Zwiebeln, die ich nach den Eisheiligen direkt ins Beet gesetzt hatte.

Insgesamt haben die Gladiolen wunderbar geblüht und werden ab jetzt jedes Jahr ein Plätzchen im Garten finden.

Author: Stefan

Seit 2006 Schrebergärtner mit Passion und Experimentierfreude. Seit 2011 Gartenblogger. Naturnah und erdverbunden. Ohne viel Schnickschnack. Garten als Wohlfühloase und sommerliches Wohnzimmer ohne jeglichen Erfolgsdruck. Kommuniziere gerne über den Gartenzaun ;-) Besuchen Sie die Parzelle 94 auch auf Google+!

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