
Ein Experiment, ich weiß nicht, ob das so richtig war.
Anfang April habe ich auf 3 Beeten Gründüngung (Mischung “Turbo Grün”) ausgesät, als Vorkultur quasi, bis das erste Gemüse ins Beet einzieht. So sollte der Boden bedeckt sein, das Unkraut sollte es so schwerer haben durchzukommen. Die Pflanzen habe ich nun vor einer Woche mit einer Sichel abgemäht. Das Blattwerk liegt als Mulch auf dem Beet, die Strünke der Pflanzen samt Wurzelstöcken stecken jedoch noch im Boden. Das ganze sieht recht wild aus und die Strünke sind recht hart.
Hat jemand damit Erfahrungen? Muss man die Wurzeln auch rausziehen? Habe irgendwo gelesen, das die Wurzeln langsam im Boden verrotten und der Boden so gelockert wird, das das Bodenleben gefördert und der Boden gut gelüftet und gelockert wird durch die Zersetzung des organischen Materials. Aber es sieht schrecklich aus ;-)
Mich stört das jetzt nicht so sehr, solange es für einen guten Zweck ist und das mit der Zersetzung der Strünke auch funktioniert. Wenn jemand Erfahrungen damit hat, würde ich mich über eine kurze Meldung freuen. Oder ist Gründüngung eher was für abgeräumte Beete im Herbst?