Sachsen-Kiwi, rote und weiße Johannisbeere und Jostabeere gepflanzt und Nachtfrost im Gewächshaus

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Heute war extremer Sturm und Regen im Garten. Es nutzte aber alles nix, die Einkäufe aus der Baumschule mussten unbedingt in die Erde, trotz der widrigen Umstände.

Ich hatte gekauft:

  • Eine rote und eine weiße Johannisbeere als Hochstämmchen,
  • Eine Jostabeere – Kreuzung aus Stachel- und Johannisbeere. Die Früchte haben eine schwarze Farbe und sollen sehr lecker schmecken.
  • Zwei Sachsen-Kiwi-Pflanzen. Eine weibliche (Julia) und eine männliche (natürlich Romeo). Die beiden werden sich hoffentlich gut verstehen und viele kleine Früchte produzieren :-)

Die Pflanzen stehen im Staudenbeet am Weg und haben so ganztags volle Sonne, sind aber durch die Hochstämmchen hoch genug, das sich untenrum die Stauden noch wohlfühlen.

Laut Gärtner sind die Kiwis bis -35 Grad frosthart und liefern zuverlässig viele Früchte. Die Sachsen-Kiwi-Früchte sind nicht behaart, wie ihre Verwandten aus dem Supermarkt, sondern glattschalig und auch nur so groß wie eine Stachelbeere. Dafür sind sie die reinsten Vitaminbomben und ich habe gelesen, das man pro Strauch ca.10 Kilo Früchte erntet… Ich bin schon voller Vorfreude und überlege, wen ich mit diesen Massen an Früchten beglücken kann. Die Kiwi soll aber nicht nur viele Früchte tragen, sondern auch als Sichtschutz taugen. Deshalb habe ich sie an ein Rankgitter gesetzt, das meinen Sonnen-Liegeplatz zum Weg hin abschirmt. Dort soll es schön dicht zuwachsen. An dieses Rankgitter soll ebenfalls noch eine Passiflora (Passionsfrucht) gepflanzt werden. Die Passiflora cerulea ist wohl sogar bei uns winterhart und ich will es mal versuchen. Diese Pflanzen bilden auch ein dichtes Blattwerk und wunderschöne Blüten aus und zeigen im Zimmer schon eine enorme Wuchsfreude. Vielleicht ist das ja im Garten auch so.

In den nächsten Tagen beginnt auch der April und der macht bekanntlich was er will. So ist wiedermal Nachtfrost angesagt. Ich habe aber im Gewächshaus bereits Pflanzen drin stehen und Aussaaten, die möglichst frostfrei bleiben sollen. Ich habe mich entschieden, eine Petroleum-Sturmlampe über Nacht anzuzünden, um das Gewächshaus frostfrei zu halten. Da passt Einiges an Petroleum (nicht Lampenöl-das stinkt) rein und brennt bis zu 10 Stunden mit einer Füllung. Somit ist die Temperatur im Gewächshaus etwas überschlagen. Wäre schade, wenn der junge Kopfsalat nach so einer Frostnacht die Blätter hängen lässt. Ich will den schließlich knackig zu mir nehmen…

[UPDATE] Das Petroleum verbreitet leider ebenfalls einen unangenehmen Geruch im Gewächshaus. Die Heizaktionen werde ich also auf das Allernötigste beschränken – also nur heizen, wenn es wirklich sein muss. Habe keine Lust auf Petroleum-Kohlrabi ;-)

Ich werde über meine Erfolge bei der Frostbekämpfung und Kiwiernte berichten.

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